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Es werden Posts vom September, 2026 angezeigt.

Mittwoch. Wenn der Körper einfach nicht mitspielt

 Leider keine wirkliche Verbesserung in Sicht. Die Nacht war wieder fast komplett für die Tonne. Kaum geschlafen, dazu ist die Grippe jetzt richtig angekommen. Husten, Hals, alles dabei. So langsam reicht es dann auch mal. Ab Mittag habe ich deshalb konsequent Medikamente genommen, damit ich zumindest halbwegs durch den Tag komme. Und tatsächlich: Am Nachmittag ging es zumindest so weit, dass ich an meinem neuen Projekt weiterarbeiten konnte. Das hat gutgetan. Nicht nur, weil ich ein Stück vorangekommen bin, sondern auch, weil es schön ist, mal wieder das Gefühl zu haben, etwas aktiv zu machen und nicht nur darauf zu warten, dass der Körper irgendwann wieder funktioniert. Auch beruflich war ein bisschen Bewegung drin. Drei Bewerbungen geschrieben und natürlich kamen auch wieder Absagen rein. Das gehört mittlerweile fast schon zum festen Bestandteil meines Postfachs. Immerhin war diesmal keine von den Absagen dabei, die wirklich wehtun. Wobei ich inzwischen ehrlich gesagt üb...

Dienstag. Heute ging einfach gar nichts mit Laufen.

 Heute war einer dieser Tage, an denen der Körper ziemlich deutlich sagt: Lass es. Die Nacht war praktisch nicht vorhanden. Wegen der Halsschmerzen und dieser Grippe habe ich überhaupt nicht geschlafen. Keine Ahnung, wo ich mir das eingefangen habe. Beim Training? Irgendwo unterwegs? Egal. Auf jeden Fall hat es mich erwischt. An Laufen war heute überhaupt nicht zu denken. Und auch wenn mir das angesichts meines Halbmarathon-Ziels überhaupt nicht gefällt, war die Entscheidung ziemlich eindeutig. Heute braucht es keine 12 Kilometer. Heute braucht es erst einmal Ruhe. Ich habe mich deshalb mittags immerhin dazu gezwungen, rauszugehen. Ein paar Meter zum See, auf eine Bank setzen, frische Luft schnappen und einfach mal nichts machen. Gar nicht so schlecht. Manchmal ist es eben auch Training, sich nicht ständig zu zwingen, irgendetwas leisten zu müssen. Ansonsten ist heute trotzdem einiges passiert. Gestern Abend hatte ich noch ziemlich viele Bewerbungen rausgeschickt. Heute kam...

Montag. Nicht gerade der Traumstart.

 Die Woche hat irgendwie nicht besonders gut angefangen. Die ganze Nacht kaum geschlafen. Zu viele Gedanken im Kopf und dazu noch Halsschmerzen. Irgendwo beim Lauftraining muss ich mir wohl etwas eingefangen haben, auch wenn ich mir beim besten Willen nicht erklären kann, wo. Den ganzen Tag habe ich mich gefühlt, als hätte ich Fieber. Nicht gerade das, was man sich für einen Montag wünscht. Zum Glück scheint die Medizin zu helfen und inzwischen geht es zumindest wieder etwas besser. Morgen heißt es dann hoffentlich wieder Attacke . Schließlich stehen am Wochenende die 21 Kilometer im Raum. Und dafür sollte ich langsam wieder auf die Strecke kommen. Mal schauen, was der Körper morgen sagt. Ansonsten war heute nicht besonders viel los. Einige Bewerbungen geschrieben, keine Antworten bekommen und eine Absage. Wobei die Absage auf eine Stelle kam, die sowieso eher ein Testballon war und mich deshalb nicht wirklich trifft. Trotzdem merkt man irgendwann, wie sehr einen die ganze S...

Sonntagabend. Ein schweres Auf und Ab.

 Das Wochenende geht zu Ende. Und es war ein ziemlich wechselhaftes. Gestern, am Samstag, ist mir vieles schwergefallen. Es gab diese Tage, an denen selbst die einfachsten Dinge mehr Kraft kosten, als sie eigentlich sollten. Heute war dagegen irgendwie alles anders. Heute Morgen bin ich laufen gegangen. Und es war richtig gut. Wunderschönes Wetter, angenehm ruhig und einfach entspannt. Die ersten Kilometer waren zwar wieder nicht gerade leicht. Ich musste mich ziemlich durchbeißen. Aber irgendwann war ich drin und habe es einfach genossen. Die Beine tun jetzt ordentlich weh, vor allem in den Oberschenkeln. Aber gut. Da muss man durch. Schließlich habe ich es schon einmal geschafft, einen Halbmarathon zu laufen. Warum sollte es also nicht wieder funktionieren? Vieles findet eben im Kopf statt. Beim Laufen heute habe ich das wieder gemerkt. Die erste Hälfte war eher Kampf. Durchziehen, nicht stehen bleiben, weitermachen. Und irgendwann verändert sich etwas. Man läuft einfach...

Freitagabend. Eine Woche geht zu Ende.

 Freitagabend. Und heute war tatsächlich ein ziemlich guter Tag. Er hat schon richtig gut angefangen. Sehr früh raus, Laufschuhe an und los. Es war kühl, ziemlich ruhig und auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt das perfekte Wetter. Aber genau diese frühen Läufe haben etwas. Wenig Menschen, wenig Ablenkung, dafür irgendwann dieser Moment, in dem die Sonne aufgeht. Fantastisch. Und wieder einmal habe ich gemerkt, wie gut Sport für den Kopf ist. Ein paar Kilometer laufen und plötzlich ist wieder etwas mehr Luft zwischen den Gedanken. Sport bringt wirklich Luft an die Birne. Danach habe ich ein bisschen aufgeräumt, eingekauft und alles für das Wochenende vorbereitet. Denn dieses Wochenende steht ein Projekt an, das ich jetzt wirklich einmal zu Ende bringen möchte: die Briefmarkensammlung meines Vaters. Heute bin ich damit nicht so weit gekommen, wie ich eigentlich wollte. Ein bisschen Ablenkung hier, ein bisschen anderes da. Aber okay. Kein Weltuntergang. Morgen geht...

Diese Woche kostet Kraft

 Die Woche hat zäh angefangen. Nicht dramatisch. Aber anstrengend. Es hat mich jeden Tag ziemlich viel Motivation gekostet, überhaupt aufzustehen, den Rechner anzumachen, die E-Mails zu checken, Sport zu machen und irgendwie eine vernünftige Routine in den Tag zu bekommen. Und noch wichtiger: diese Routine dann auch durchzuhalten. Gerade wenn von außen wenig passiert, ist das erstaunlich schwer. Ein paar E-Mails und Nachrichten waren dabei, die ich nicht besonders prickelnd fand. Teilweise hätte ich mir auch etwas mehr Differenzierung gewünscht. Aber gut. Es ist, wie es ist. Ich kann nicht jede Nachricht beeinflussen und schon gar nicht jede Reaktion anderer Menschen. Eine ehemalige Freundin hat irgendwann einmal einen Satz gesagt, der mir gerade wieder einfällt: „Schau nicht auf das, was war. Schau auf das, was du hast.“ Eigentlich ziemlich simpel. Aber manchmal sind es genau diese einfachen Sätze, die hängen bleiben. Und wenn ich mich darauf konzentriere, ist da durchaus e...

Montag. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man.

 Montag ist geschafft. Die Nacht war wieder nicht wirklich gut. Irgendwann bin ich dann doch noch relativ früh wieder eingeschlafen, aber entsprechend kaputt bin ich heute Morgen aufgewacht. Gut, das gehört inzwischen fast schon zum Montag dazu. Laufen habe ich heute nicht geschafft. Also verschoben auf morgen früh. Und tatsächlich freue ich mich inzwischen darauf. Vielleicht tut es einfach gut, morgen wieder früh rauszugehen, den Kopf frei zu bekommen und ein paar Kilometer hinter mir zu lassen. Ansonsten war es ein ziemlich unspektakulärer Montag. Zwei Bewerbungen geschrieben. Zwei Stellen, die ich wirklich interessant finde und bei denen ich beim Lesen dachte: Das könnte richtig gut passen. Keine Absage heute. Aber auch keine positive Nachricht. Also: weitermachen. Die emotionale Geschichte von Freitag hat sich dagegen übers Wochenende und heute noch einmal deutlich zugespitzt und heute einen gewissen Höhepunkt erreicht. Schön ist das nicht. Überhaupt nicht. Aber manchm...

Sonntagabend. Das Wochenende ist vorbei.

Heute war ein langer Tag. Das Wochenende geht zu Ende und trotzdem hängt mir die Sache von Freitag emotional noch ziemlich nach. Mehr, als mir lieb ist. Manche Dinge will man nicht einfach abhaken, nur weil ein neuer Tag beginnt. Das wird mich mit Sicherheit noch lange beschäftigen. Trotzdem war gestern ein guter Tag. Ich hatte gestern eine richtig gute Zeit mit meinem Sohn. Wir waren Tennis spielen und hatten dabei einfach Spaß. Danach haben wir Sushi gemacht. Ich sage mal vorsichtig: Es war erstaunlich lecker – obwohl Kochen und ich jetzt nicht unbedingt die größte Liebesgeschichte sind. 😉 Aber darum ging es eigentlich gar nicht. Wir haben zusammen etwas gemacht. Zeit miteinander verbracht. Gelacht. Und genau diese Zeit war wichtig. Heute hieß es wieder: ab ins Auto und zurück nach Wiesbaden. Viel Zeit im Auto, viele Kilometer und entsprechend viel Zeit zum Nachdenken. Manchmal ist Autofahren genau das: eine ziemlich lange Denkstrecke. Und jetzt ist Sonntagabend. Morgen ist...

Freitag. Endlich Wochenende – irgendwie.

 Was für ein Tag. Schlecht geschlafen, entsprechend müde aufgewacht und trotzdem die Laufschuhe angezogen. Der Start war schwer. Der Kopf war nicht wirklich auf Laufen eingestellt und der Körper erst recht nicht. Aber irgendwann ging die Sonne auf und mit jedem Kilometer wurde es besser. Am Ende war es okay. Nicht großartig, aber ich war draußen und bin gelaufen. Und manchmal reicht das. Wieder zu Hause: duschen, Kaffee, E-Mails. Nichts Neues. Den ganzen Tag eigentlich nichts. Bis heute Abend. 1 8:55 Uhr. Freitagabend. Da kommt dann doch noch eine Absage.  Ganz ehrlich: Wer verschickt denn bitte um 18:55 Uhr am Freitag eine Absage?  Wenn man schon den ganzen Tag wartet, hätte man die Nummer auch bis Montag liegen lassen können. Ansonsten war ich heute ziemlich viel im Austausch. Vielleicht auch, weil ich gestern Abend nicht unbedingt die freundlichste und offenste Version von mir war. Manchmal merkt man erst hinterher, dass man Dinge anders hätte sagen können. Al...

Kein guter Tag – aber morgen ist ein neuer Tag

 Heute war einfach kein guter Tag. Schon die Nacht war schwierig. Wieder schlecht geschlafen, wieder viel zu viel Kino im Kopf. Gedanken, Szenarien, Dinge, die man eigentlich gar nicht denken will und die trotzdem irgendwann anfangen, ihre eigenen Filme zu drehen. Und dann kam ausgerechnet heute Vormittag die Nachricht, auf die ich ganz sicher gerne verzichtet hätte: Absage. Nicht irgendeine Absage, sondern für eine Position, die ich wirklich, wirklich gerne gemacht hätte. Job, Aufgabe, Umfeld – es hätte einfach gepasst. Vielleicht gerade deshalb tut es besonders weh. Bitter. Aber was soll man machen? Die Absage wird nicht dadurch besser, dass ich mich den ganzen Tag darüber ärgere. Und sie verändert auch nichts daran, dass ich weitermachen muss. Also weiter. Immerhin komme ich bei einem anderen Projekt Schritt für Schritt voran. Noch ist daraus nichts Konkretes geworden, aber es bewegt sich etwas. Und vielleicht ist genau das im Moment wichtig: nicht darauf zu warten, dass plötzli...

Manchmal reicht ein Sonnenaufgang

 Der Beginn dieser Woche war ziemlich anstrengend. Wieder einmal ist nicht wirklich etwas passiert. Nichts, worüber ich mich besonders freuen könnte. Dafür zwei, drei Dinge, die eher in die andere Richtung gingen. Aber gut. Auch das gehört gerade zu meinem Alltag. Manchmal fühlt es sich mühsam an, sich morgens einfach wieder hochzukämpfen und den Tag anzunehmen, obwohl man eigentlich noch gar nicht weiß, wofür. Also aufstehen. Schuhe an. Laufen. Irgendwie weitermachen. Und dann gibt es diese Momente, mit denen man nicht rechnet. Ich war morgens unterwegs, kam unter einer Brücke entlang und sah, wie eine S-Bahn auf den Gleisen vorbeifuhr. Ein ganz normaler Moment. Und trotzdem schoss mir plötzlich ein Gedanke durch den Kopf: Was muss eigentlich in einem Menschen vorgehen, dass er sich vor eine S-Bahn wirft? Der Gedanke hat mich selbst erschreckt. Nicht, weil ich mich darin wiedergefunden hätte. Ganz im Gegenteil. Ich habe sofort gemerkt, wie weit ich von so etwas entfernt bin...

Sonntag – keine Glanzleistung

 Sonntag. Das Wochenende ist fast vorbei und irgendwie fühlt es sich heute genauso an, wie es eben an einem Sonntag manchmal ist: Der Blick geht schon wieder Richtung Montag. Mein Sohn ist wieder weg. Das Wochenende mit ihm war schön, aber jetzt ist es wieder ruhig. Dazu schlechtes Wetter draußen und morgen steht eine neue Woche vor der Tür. Und ehrlich gesagt ist meine Stimmung heute nicht gerade auf dem Höhepunkt. Dazu kommt etwas, das mich beschäftigt: Ich habe einen Menschen, der mir sehr wichtig ist, ungewollt verletzt. Das war keine Absicht und natürlich auch nicht das, was ich wollte. Aber am Ende zählt nicht nur die Absicht, sondern auch, was beim anderen ankommt. Und deshalb muss ich heute auch einfach sagen: Keine Glanzleistung. Manchmal macht man Dinge nicht richtig. Man sagt etwas, reagiert falsch oder merkt erst hinterher, dass man jemanden damit getroffen hat, der einem eigentlich besonders wichtig ist. Das kann man nicht einfach wegwischen. Man kann nur ehrlich damit...

Nicht die Lösung, aber ein kleines Stück Zuversicht

 Die letzten Tage waren wieder einmal diese Mischung aus weitermachen, warten und versuchen, sich selbst irgendwie bei Laune zu halten. Bei den Mails ist nicht wirklich viel passiert. Ich habe einige Bewerbungen geschrieben und natürlich kam auch wieder eine Absage. Eine, die besonders wehgetan hat, weil diesmal vieles gepasst hätte: der Job, die Aufgabe und auch der Ort. Genau diese Absagen sind die schwierigen. Nicht, weil man eine Absage grundsätzlich nicht verkraftet. Sondern weil man bei manchen Stellen schon das Gefühl hat: Das könnte es sein. Das könnte wirklich passen. Und dann steht da wieder dieses eine Wort: Nein. Also weitermachen. Bewerbungen schreiben. Suchen. Warten. Hoffen. Und irgendwann wieder eine neue Möglichkeit finden. Während beruflich gerade vieles stillzustehen scheint, versuche ich wenigstens an anderen Dingen weiterzukommen. Mein Halbmarathon-Ziel gehört dazu. Früh morgens laufen zu gehen ist dabei jedes Mal eine kleine Überwindung. Es ist anstrengend, ma...

Und jetzt?

Bild
 Heute gibt es eigentlich nicht viel Neues zu erzählen. Ich habe wieder einmal schlecht geschlafen und bin entsprechend müde in den Tag gestartet. Trotzdem habe ich mich früh aufgerafft und bin laufen gegangen. Irgendwie muss man ja weitermachen – auch an den Tagen, an denen die Energie nicht unbedingt danach aussieht. Danach? Nichts Besonderes. Keine neuen Nachrichten. Keine überraschenden Mails. Keine neuen Entwicklungen. Auch bei der Jobsuche heute nichts, was ich erwähnen müsste. Und vielleicht ist genau das inzwischen ein Thema für sich. Was macht man eigentlich mit einem Tag, an dem einfach nichts passiert? Am Wochenende habe ich an meinem neuen Projekt gearbeitet – und heute ist es tatsächlich fertig geworden. Ich habe mögliche Aktivitäten, Ideen und kleine Dinge, die man machen kann, wenn gerade nichts ansteht, in einem kleinen Buch zusammengefasst. Der Titel: Und jetzt? 50 Dinge, die man machen kann, wenn gerade nichts passiert Die Idee dahinter ist eigentlich ziemlich sim...

Freitag – nichts Neues, aber trotzdem vorangekommen

 Wieder einmal müde aufgewacht. Irgendwie scheint sich das gerade zu einem festen Bestandteil meiner Morgenroutine zu entwickeln. Nicht gerade die beste Voraussetzung, um voller Energie in den Tag zu starten. Beim Training musste ich heute allerdings eine Pause einlegen. Mein linker Fuß macht momentan deutlich, dass er mit meinen sportlichen Ambitionen nicht ganz einverstanden ist. Also lieber einmal rausnehmen, bevor aus ein paar Schmerzen ein richtiges Problem wird. Der Halbmarathon läuft schließlich nicht davon – zumindest hoffe ich das. Danach natürlich der obligatorische Blick in die Mails. Und was soll ich sagen: nichts Neues. Immerhin ist heute Freitag und ungewöhnlicherweise waren keine Absagen dabei. Das ist inzwischen tatsächlich schon fast eine positive Nachricht.  Allerdings gilt auch: Keine Absage bedeutet leider noch lange keine Zusage. Positives oder gar eine Einladung zum Gespräch war ebenfalls nicht dabei. Also weiter warten, weitersuchen und weitermachen. Zwe...

Fünf Uhr morgens und das ganz normale Kopfkino

  Extrem schlecht geschlafen. Ganz früh wach geworden. Und seit locker fünf Uhr läuft das Kopfkino. Bewerbungen, Gespräche, Absagen, Hoffnungen. Das volle Programm. Kostenlos, aber leider ohne Ausschaltknopf. Irgendwann kam dann der Gedanke: Wenn ich schon wach bin und sowieso warte – wie kann ich diese Zeiten dazwischen eigentlich nutzen? Zwischen einer Bewerbung und der nächsten Rückmeldung. Zwischen Hoffnung und Realität. Zwischen dem, was man sich wünscht, und dem, was tatsächlich passiert. Vielleicht ist genau das gerade mein neues Projekt: Nicht nur darauf warten, dass etwas passiert, sondern die Zeit dazwischen für mich nutzen. Heute Morgen hatte ich eine richtig nette Videocall mit meiner wichtigen Freundin. Wieder ein sehr interessanter Austausch, viele Gedanken, neue Ideen. Solche Gespräche bringen mich tatsächlich auf den richtigen Weg. Ansonsten? Nichts besonders Positives. Nichts besonders Negatives. Beim Öffnen der E-Mails also quasi ein neutraler Börsenkurs. Kei...

Gerädert, aber weiter

 Die Nacht war mal wieder alles andere als erholsam. Immer wieder aufgewacht und natürlich jedes Mal genau so wach, dass an Wiedereinschlafen erst einmal nicht zu denken war. Irgendwann habe ich aufgehört, auf die Uhr zu schauen. Das macht es schließlich auch nicht besser. Am Morgen fühlte ich mich entsprechend: wie gerädert. Eigentlich hätte ich mich am liebsten noch einmal umgedreht und den Tag einfach etwas später beginnen lassen. Aber irgendwann muss man sich eben aufraffen. Also Schuhe an und laufen. Der Halbmarathon kommt schließlich näher – und wenn ich das Ding wirklich laufen will, wird es langsam Zeit, auch entsprechend zu trainieren. Mit Ausreden wird das jedenfalls nichts. Also los. Nach dem Lauf: duschen, Frühstück und dann natürlich der nächste Klassiker – Mails checken. Und? Nichts. Keine neue Nachricht, keine Bewerbung, bei der plötzlich alles passt, kein „Wir würden Sie gerne kennenlernen“. Immerhin hatte ich erneut Kontakt zu einem Headhunter. Vielleicht nützt es ...

Ein neuer Tag. Neue Ziele. Und trotzdem wieder Kopfkino.

Heute bin ich aufgewacht und habe tatsächlich relativ gut geschlafen. Nach den letzten unruhigen Nächten war das schon mal ein guter Start. Aber kaum waren die Augen offen, war auch das Kopfkino wieder da. Jobsuche, Zukunft, Möglichkeiten, Gedanken, die sich sofort ihren Weg bahnen. Also habe ich direkt meine E-Mails gecheckt und anschließend eine Bewerbung geschrieben. Ein kleiner Schritt, aber immerhin einer, den ich selbst beeinflussen kann. Danach musste ich erst einmal raus aus dem Kopf. Also Sport vor dem Fernseher – heute Tai Chi. Ruhige Bewegungen, Konzentration und Atmung. Ein guter Kontrast zu dem, was sich gerade im Kopf abspielt. Danach duschen, Kaffee und Frühstück. Später hatte ich einen intensiven Austausch mit einer sehr wichtigen Freundin. Kein oberflächliches „Das wird schon“, sondern ein wirklich gutes Gespräch mit unterschiedlichen Perspektiven und Gedanken, die mich weitergebracht haben. Manchmal braucht es genau so jemanden. Danach begann etwas Neues: ein neues Pr...