Freitag. Endlich Wochenende – irgendwie.
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Was für ein Tag.
Schlecht geschlafen, entsprechend müde aufgewacht und trotzdem die Laufschuhe angezogen. Der Start war schwer. Der Kopf war nicht wirklich auf Laufen eingestellt und der Körper erst recht nicht. Aber irgendwann ging die Sonne auf und mit jedem Kilometer wurde es besser. Am Ende war es okay. Nicht großartig, aber ich war draußen und bin gelaufen. Und manchmal reicht das.
Wieder zu Hause: duschen, Kaffee, E-Mails.
Nichts Neues.
Den ganzen Tag eigentlich nichts. Bis heute Abend.
18:55 Uhr. Freitagabend.
Da kommt dann doch noch eine Absage.
Ganz ehrlich: Wer verschickt denn bitte um 18:55 Uhr am Freitag eine Absage?
Wenn man schon den ganzen Tag wartet, hätte man die Nummer auch bis Montag liegen lassen können.
Ansonsten war ich heute ziemlich viel im Austausch. Vielleicht auch, weil ich gestern Abend nicht unbedingt die freundlichste und offenste Version von mir war. Manchmal merkt man erst hinterher, dass man Dinge anders hätte sagen können. Also reden, erklären, zuhören. Gehört eben auch dazu.
Dazu ein längeres Telefonat mit einem ehemaligen Chef über mögliche berufliche Möglichkeiten. Interessant, wie sich manche Beziehungen entwickeln. Aus einem Chef wird irgendwann fast ein Freund. Und genau solche Gespräche tun gerade gut, auch wenn natürlich noch nichts entschieden ist.
Dann habe ich meinen Sohn abgeholt und für morgen steht Tennis auf dem Plan.
Damit ist die Woche zumindest irgendwie zu Ende gegangen.
Nicht mit der Nachricht, auf die ich gehofft hatte.
Aber auch nicht ohne gute Momente.
Jetzt schaue ich mal, was das Wochenende für mich bereithält.
Morgen erstmal Tennis. Der Rest darf sich entwickeln.
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