Und jetzt?

 Heute gibt es eigentlich nicht viel Neues zu erzählen.

Ich habe wieder einmal schlecht geschlafen und bin entsprechend müde in den Tag gestartet. Trotzdem habe ich mich früh aufgerafft und bin laufen gegangen. Irgendwie muss man ja weitermachen – auch an den Tagen, an denen die Energie nicht unbedingt danach aussieht.

Danach?

Nichts Besonderes.

Keine neuen Nachrichten. Keine überraschenden Mails. Keine neuen Entwicklungen. Auch bei der Jobsuche heute nichts, was ich erwähnen müsste.

Und vielleicht ist genau das inzwischen ein Thema für sich.

Was macht man eigentlich mit einem Tag, an dem einfach nichts passiert?

Am Wochenende habe ich an meinem neuen Projekt gearbeitet – und heute ist es tatsächlich fertig geworden.

Ich habe mögliche Aktivitäten, Ideen und kleine Dinge, die man machen kann, wenn gerade nichts ansteht, in einem kleinen Buch zusammengefasst.

Der Titel:

Und jetzt?

50 Dinge, die man machen kann, wenn gerade nichts passiert

Die Idee dahinter ist eigentlich ziemlich simpel.

Es gibt diese Tage, an denen keine Termine anstehen, keine großen Pläne existieren und man irgendwann zum fünften Mal aufs Handy schaut, obwohl man genau weiß, dass dort wahrscheinlich auch nichts Neues zu finden ist.

Man sitzt da und denkt:

Und jetzt?

Genau dafür ist das Buch gedacht.

Es enthält 50 konkrete Ideen für unterschiedliche Zeitfenster – von zehn Minuten über eine Stunde bis hin zu einem ganzen Nachmittag. Dinge, die man sofort machen kann, ohne lange zu planen oder erst irgendwelche Voraussetzungen schaffen zu müssen.

Eine Schublade aufräumen. Spazieren gehen. Ein Album bewusst anhören. Etwas Neues kochen. Ein altes Hobby wieder aufnehmen. Fotografieren gehen. Einen neuen Ort entdecken. Jemanden anrufen. Etwas lernen, das eigentlich völlig unnütz ist.

Und natürlich gibt es auch Vorschläge für den Fall, dass man eigentlich überhaupt nichts machen möchte.

Denn es geht nicht darum, plötzlich jede freie Minute produktiv zu gestalten.

Es geht vielmehr darum, eine Alternative zu haben.

Gerade in einer Phase, in der sich viele Tage ähnlich anfühlen und die Jobsuche manchmal mehr aus Warten als aus tatsächlichen Ergebnissen besteht, kann es nicht schaden, ein paar Ideen zu haben, mit denen man die Zeit sinnvoll oder zumindest bewusst verbringen kann.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich dieses Projekt gerade jetzt gemacht habe.

Weil ich selbst ziemlich genau weiß, wie sich solche Tage anfühlen.














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