Ein neuer Tag. Neue Ziele. Und trotzdem wieder Kopfkino.
Heute bin ich aufgewacht und habe tatsächlich relativ gut geschlafen. Nach den letzten unruhigen Nächten war das schon mal ein guter Start.
Aber kaum waren die Augen offen, war auch das Kopfkino wieder da.
Jobsuche, Zukunft, Möglichkeiten, Gedanken, die sich sofort ihren Weg bahnen.
Also habe ich direkt meine E-Mails gecheckt und anschließend eine Bewerbung geschrieben. Ein kleiner Schritt, aber immerhin einer, den ich selbst beeinflussen kann.
Danach musste ich erst einmal raus aus dem Kopf.
Also Sport vor dem Fernseher – heute Tai Chi.
Ruhige Bewegungen, Konzentration und Atmung. Ein guter Kontrast zu dem, was sich gerade im Kopf abspielt.
Danach duschen, Kaffee und Frühstück.
Später hatte ich einen intensiven Austausch mit einer sehr wichtigen Freundin. Kein oberflächliches „Das wird schon“, sondern ein wirklich gutes Gespräch mit unterschiedlichen Perspektiven und Gedanken, die mich weitergebracht haben.
Manchmal braucht es genau so jemanden.
Danach begann etwas Neues: ein neues Projekt, vielleicht sogar ein neues Buch.
Eine Idee entwickeln, Gedanken sammeln und wieder etwas aufbauen. Das tut gut, weil ich dadurch nicht ausschließlich auf die nächste Nachricht oder Entscheidung bei der Jobsuche warte.
Natürlich kamen die E-Mails trotzdem wieder.
Eine Absage.
Nicht schön, aber inzwischen leider Teil des Prozesses.
Also weiter.
Und vielleicht hilft dabei mein neues persönliches Ziel:
Halbmarathon bis zum 30.09.
Ein konkretes Ziel mit einem festen Datum. Etwas, auf das ich hinarbeiten kann und bei dem ich selbst Einfluss habe.
Ich merke gerade, wie wichtig solche Ziele für mich sind.
Wenn beruflich vieles nicht planbar ist, brauche ich andere Dinge, die mir Struktur geben.
Sport. Projekte. Gespräche. Bewerbungen. Und kleine Routinen, die den Tag zusammenhalten.
Das Kopfkino wird dadurch nicht verschwinden.
Aber vielleicht bekommt es einfach weniger Raum.
Heute jedenfalls bin ich wieder ein Stück weitergegangen.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen