Montag. Die Woche beginnt – und ich bin immer noch nicht fit
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Und wieder Montag.
Die neue Woche ist da, aber gesundheitlich bin ich leider immer noch nicht wieder auf dem Damm. Eigentlich ziemlich übel, gerade weil draußen weiterhin richtig schönes Wetter ist. Normalerweise würde ich bei solchen Bedingungen längst meine Laufschuhe anziehen und loslaufen.
Stattdessen zwinge ich mich zumindest dazu, rauszugehen und ein bisschen Bewegung zu bekommen.
Aber richtig gut ist es noch immer nicht.
Das kenne ich so von mir eigentlich gar nicht. Normalerweise verschwinden solche Sachen schneller. Vielleicht wird man tatsächlich einfach älter. Oder mein Körper hat diesmal beschlossen, sich etwas mehr Zeit zu nehmen.
Also akzeptieren und nicht ständig dagegen ankämpfen.
Beruflich startet die Woche ebenfalls eher ruhig.
Eine Absage, keine neue interessante Stelle gefunden und zwei Bewerbungen geschrieben. Bei den beiden ist es eher ein Versuch. Die Positionen wären zumindest von der Entfernung her interessant, weil sie relativ nah bei mir liegen. Ob es fachlich und persönlich wirklich passt, wird sich zeigen.
Bei den Stellen, auf die ich momentan richtig heiß bin, gibt es dagegen weiterhin nichts Neues.
Also heißt es wieder:
Cross your fingers.
Warten und schauen, was passiert.
Eine wirklich schöne Sache gab es heute trotzdem. Ich hatte ein längeres und sehr nettes Telefonat mit meinem Bruder. Auch bei ihm bewegt sich gerade einiges und vielleicht schaffen wir es, uns Ende der Woche zu sehen.
Mein Sohn wäre dabei und mein Bruder würde seinen jüngeren Sohn mitbringen. Wobei „jünger“ mittlerweile relativ ist – der Junge geht schon gefühlt auf die zwei Meter zu.
Die beiden Jungs verstehen sich gut und ich glaube, das könnte ein richtig schönes Wochenende werden.
Und ehrlich gesagt tut es gut, bereits jetzt etwas Positives am Ende der Woche vor Augen zu haben.
Ein bisschen rauskommen. Zeit miteinander verbringen. Reden. Lachen. Abschalten.
Das wäre gerade ziemlich genau das, was ich gebrauchen könnte.
Natürlich wäre es zusätzlich schön, wenn sich bis dahin gesundheitlich endlich etwas getan hätte.
An meinem Projekt arbeite ich ebenfalls weiter. Ich bin inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem ich noch nicht ganz entschieden habe, worauf ich den Fokus legen möchte. Es gibt mehrere Richtungen, die interessant wären, und genau das macht die Entscheidung nicht unbedingt einfacher.
Aber ich denke, dass ich das bis morgen sortiert bekomme.
Also: Montag ist geschafft.
Gesund bin ich noch nicht.
Beruflich ist noch nichts passiert.
Aber am Ende der Woche wartet zumindest eine kleine Perspektive auf mich, auf die ich mich freuen kann.
Und manchmal reicht genau das, um etwas leichter in den nächsten Tag zu gehen.
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