Freitag. Endlich Wochenende!
Eine lange Woche geht zu Ende. Und ehrlich gesagt: Ich bin froh darüber.
So richtig fit bin ich immer noch nicht. Dazu wieder viel zu früh wach gewesen, das Kopfkino läuft natürlich auch schon. Manchmal wäre es schön, wenn der Kopf einfach mal Ruhe geben würde. Aber so ist es eben gerade.
Beruflich gab es heute auch wieder eine Absage. Und die hat mich schon geärgert. Ich weiß nicht einmal genau, um welches Unternehmen es ging oder wie die Aufgabe konkret ausgesehen hätte. Aber die Location wäre richtig gut gewesen. Schade, denn ich hätte mir das durchaus vorstellen können.
Aber hilft ja nichts. Krone richten und weitermachen. Immerhin tut sich bei einem anderen Thema etwas, bei dem ich wirklich hoffe, dass daraus etwas Gutes wird. Ein bisschen Zuversicht muss schließlich bleiben.
Und dann gibt es zum Glück noch die Dinge, die wirklich zählen.
Heute habe ich meinen Sohn abgeholt. Er ist jetzt hier, und allein das macht den Tag schon ein Stück schöner. Wir haben Zeit zusammen, reden, lachen hoffentlich viel und packen für die nächsten Tage. Eigentlich ganz normale Dinge. Aber genau diese Momente sind es, die mir guttun und die ich bewusst genießen möchte.
Morgen geht es nach Holland. Wir treffen meinen Bruder auf seinem Boot, mein jüngster Sohn ist ebenfalls dabei, und dann lassen wir die nächsten Tage einfach auf uns zukommen.
Ich freue mich darauf. Einfach mal raus, den Alltag hinter sich lassen und den Kopf mit anderen Dingen beschäftigen. Keine Bewerbungen, keine Absagen, keine endlosen Gedanken darüber, wie es beruflich weitergeht. Zumindest nicht ständig.
Denn manchmal merke ich selbst, wie viel Raum diese Themen inzwischen einnehmen. Umso wichtiger ist es, sich daran zu erinnern, dass das Leben noch aus ganz anderen Dingen besteht. Aus Familie, gemeinsamen Stunden und Erinnerungen, die bleiben.
Sport muss wegen meiner Erkältung leider weiterhin warten. Das fehlt mir inzwischen wirklich. Aber jetzt versuche ich erst einmal, wieder richtig gesund zu werden.
Für die nächsten Tage wünsche ich mir gar nicht viel. Ein bisschen Ruhe, schöne Gespräche, Zeit mit den Menschen, die mir wichtig sind, und vielleicht die eine oder andere Stunde, in der ich einfach nicht so viel nachdenken muss.
Jetzt ist erst einmal Familie dran. Der Rest kann warten.
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